Im Jahr 2004 machten wir erstmals einen Urlaub auf einem Charterboot in den Niederlanden. Wir entschieden uns für die friesische Seenplatte als Fahrgebiet, da dort viele Wasserwege (Grachten) und Seen ohne nennenswerte Strömungen zu befahren sind. Es gibt kaum Schleusen und wenig gefährliche Strecken. Einzig vom Princess Margeriet Kanal haben wir uns zunächst ferngehalten, da dort auch die großen Lastschiffe verkehren. Soweit einige die Gründe dafür, dass wir uns als Anfänger ohne Bootsführerschein für dieses Revier entschieden. Es wurde dann auch so wie vermutet. Wir bekamen die Woche auf dem Boot hin, ohne irgendwelche Havarien.
Wir waren mit einem bekannten bzw. befreundeten Paar aus Düsseldorf unterwegs. Unsere Entscheidung, nur eine Woche zu fahren war in Ordnung, denn auf so einem Boot hockt man doch recht nah aufeinander. Man sollte sich also sehr gut kennen, wenn man so etwas gemeinsam unternimmt. Wir kennen uns seit mehr als dreizig Jahren und sind nach drei Bootstouren immer noch befreundet.
Zur Tour in 2004 mieteten wir uns bei De Brekken in Lemmer eine Beauty 1000. Das Boot hat eine Länge von 10.30, eine Breite von 3,40 m und eine Höhe ü.a. von 3,40 m. Mit seiner 55 PS Dieselmaschine und seiner zusätzlichen Bugschraube war es gut zu fahren. Die Anlegemanöver bekamen wir ganz gut hin. Wir mußten dazu natürlich bei der Einweisung erst mal ein wenig Knoten üben, damit während der Fahrt die Fender richtig gehängt werden konnten und so das Boot beim Anlegen keine Schrammen abbekam. Den Knoten hatten wir aber schnell drauf, ebenso wie den Knoten beim Festmachen des Bootes (was ja eigentlich gar kein Knoten ist).
Nach der Übernahme wurde das Boot erst mal eingeräumt. Als alles verstaut war ging es dann erst einmal zu Fuß zur Erkundung in die nahe Umgebung. Ein Abendessen in der gemütlichen Gaststätte im Hafen der Charterfirma rundete den Abend ab. Nachdem wir uns am nächsten Tag frisch gemacht und geduscht hatten, ging es nach dem Frühstück los auf große Fahrt.
Unser erstes Ziel war der Ort Sloten. Ein schöner kleiner Ort, den man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Er wurde im Krieg nicht zerstört, so daß man hier noch das ursprüngliche Dorf finden kann.
In unmittelbarer Nähe des Hafens sind Passantenanleger, an denen man kostenfrei mit dem Schiff liegen kann. Übernachtet man dort, dann muß man wie fast überall in NL Liegegebühr bezahlen. Hiervon ausgenommen sind allerdings die ausgewiesenen Anlegestellen außerhalb der Ortschaften, die man überall auf den Gewässern findet. Dort muß man dann allerdings auch ausschließlich mit Bordmitteln (Wasser, Strom, Dusche) zurecht kommen.
Wir legten in Sloten an einem Holzsteg an. Unser erstes Anlegemanöver verlief unproblematisch.
Als nächstes Ziel hatten wir uns Workum ausgeschaut. Die Fahrt dorthin verlangte uns schon ein wenig ab. Wir fuhren aus der Gracht kommend auf das Sloter Meer. Dort wurden wir von heftigen Wellen empfangen. Der Wind hatte recht stark geblasen, so dass sich auf dem See kräftige Wellen gebildet hatten. Unser Boot stampfte richtig heftig hindurch, wobei uns das Wasser bis oben gegen die Scheiben schlug. Das war wohl die Feuertaufe. Das mußten wir wohl erleben. Das Festmachen im Hafen war auch ein wenig schwierig. Der seitliche Wind drückte das Boot vom Anleger weg. Erst beim zweiten Anlauf klappte es dann auch ganz gut. Ein Skipper, der dort mit seinem Segelboot lag, kam hilfreich dazu und half beim Festmachen. Wir kamen am Spätnachmittag an und sind bis zum übernächsten Tag morgens geblieben. Die Duschen und Toilettenanlagen (Container) auf dem Hafengelände waren klasse und sauber. Diese Aussage gilt übrigens für alle Häfen, die wir bisher kennenlernten.
Der Ort Workum lohnt für einen Aufenthalt. Im Ort gibt es sehr schöne alte Häuser, einen wunderschönen Marktplatz umgeben von Restaurants, einem Museum u.s.w. zu sehen. Bei schönem Wetter haben wir an einem Restaurant draußen gesessen und dort zu Mittag gegessen. Es war schön und gemütlich.
Wir fuhren eine Schleife, an Bolsward vorbei und waren am Nachmittag in Ijlst. An diesem Tag haben wir mit Abstand die meisten Brückengebühren bezahlt. Es waren so um die 25 Euro. Die Strecke war halt recht lang und viele Brücken müssen bei einem Boot von 3,40 m Höhe geöffnet werden. Die Gebühren liegen übrigens zwischen einem und zwei Euro. Der Bedienstete an der Brücke öffnet diese, wobei man auf die Lichtzeichen zu achten hat, und hält dann einen Holzschuh an einer Art Angel herunter. In diesen Holzschuh legt man bei der Durchfahrt die Brückengebühr.
Die Durchfahrt durch Ijlst ist gerade für Anfänger nicht so einfach. Es ist alles sehr eng und man muß schon gut aufpassen. Mitten im Ort ist eine Brücke, die man im rechten Winkel anfahren muß. Wir hatten noch Gegenverkehr, den wir zunächst durchlassen mussten. Aber mit ein wenig Mühe bekamen wir auch das hin.
Es lohnt sich in Ijlst am Passantenanleger anzuhalten und den Ort zu erkunden. Ein schöner Ort, der zum Anschauen einlädt. Darüber hinaus konnten wir hier in einem gut sortierten Supermarkt unsere Vorräte auffüllen.
Nächstes Ziel war Sneek. Vor Sneek angekommen ging es zunächst nicht weiter. Wir hatten zufällig die Zeit erwischt, in der der Brückenwärter Kaffeepause macht. Das ist meist so gegen 16.30 - 17.00 Uhr. Also wurde auf der Geeuw - eine etwas breitere seeähnliche Stelle, festgemacht und dort Pause gemacht. Später, so gegen 18.30 Uhr, fuhren wir dann weiter in die Stadt hinein.
In Sneek sahen wir geraudeaus vor uns das Wassertor. Dort hindurch passte unser Boot nicht.
Erst als wir recht nach dran waren sahen wir, dass wir rechtwinklig nach rechts abbiegen mußten.
Links ging es nur für kleine Fahrzeuge.
Eine Brücke mußte geöffnet werden.
Soweit so gut, nach einem weiteren Knick nach links mußten wir erneut rechtwinklig nach rechts abbiegen. Die Brücke dort machte uns nicht den Anschein, dass wir durchpassten. Aber ja , es passte, auch wenns uns zunächst nicht so schien. Es waren dann doch 5,80 m Durchfahrtsbreite und unser Schiff war 3,40 m breit. Für die Bedienung dieser Brücke mußten wir erst ein Telefonat führen. Dann kam der Bediener der Brücke zuvor und öffnete uns. Ein Lob diesem Mann, er hätte eigentlich nicht mehr öffnen müssen, war es doch schon nach 19.00 Uhr. Brückenzeiten waren dort nur bis 19.00 Uhr. Kurze Zeit darauf waren wir an unserem Tagesziel, dem Yachthafen der Firma Aquanaut.
Am Folgetag wurde Sneek erkundet. Eine wunderschöne Stadt mit herrlichen Grachten, einem ebenso schönen Park, schönen Kirchen und schönen Einkaufsstraßen. Wir haben den ganzen Tag in der Stadt verbracht einschließlich gemütlichem Essen an einer Gaststätte draußen an einem Platz. Der Vorrat für die Bordküche wurde noch einmal aufgefüllt für den Rest der Fahrt. Es blieben anschließend noch zwei Übernachtungen und ein ganzer Tag auf dem Schiff. Wir lagen mit unserem Boot, wie oben erwähnt, bei Aquanaut. Dort wurde auch das Boot auf dem wir fuhren gebaut. Es wurde also zu unserer Idee, in Zukunft auch mal dort ein Boot zu Chartern.
Unsere letzte Station, bevor wir wieder nach Lemmer zurück fuhren, war Langweer. Ein kleiner Ort mit einem schönen kleinen Hafen, direkt an einem See (Langweerder Wielen) gelegen. Der Ort ist sehenswert aufgrund seiner engen Straße und seiner Ursprünglichkeit. Es lohnt sich auch die Mühle außerhalb des Ortes anzuschauen.
Sie ist allerdings nicht von innen zu besichtigen. Zu dem Zeitpunkt, als wir dort waren, war sie an eine Familie vermietet. Man kann, so sagte man uns, in NL viele Mühlen als Urlaubsdomizil mieten. Hierfür ist ein Verein verantwortlich, der die Mühlen von den Einahmen in Ordnung bringt und sie unterhält.
Tja und dann ging es zurück nach Lemmer. Großes Reinemachen - wir wußten ja nicht, daß noch eine Putzkolonne am Folgetag an Bord kommt - incl. Fensterputzen und Außenputz des gesamten Bootes mit vereinten Kräften. Soweit möglich wurden unsere Sachen schon ins Auto gebracht, damit das nicht alles am frühen Morgen passieren mußte. Wir ahnten zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht, daß ein kräftiges Gewitter mit Hagelschauern aufziehen würde. Ansonsten hätten wir sicherlich noch einmal über die Außenreinigung nachgedacht. Nach dem Reinemachen wurde in der gemütlichen Hafengaststätte zu Abend gesessen bevor wir uns zu unserer letzten Übernachtung wieder an Bord begaben. Morgens um 10.00 Uhr war die Übergabe des Bootes.
Urlaub 2005
In diesem Jahr haben wir und unsere Bekannten aus Düsseldorf erneut ein Boot in Friesland/NL gechartert. Das ganze wurde schon im Januar auf der Messe (Boot) in Düsseldorf festgezurrt. Wir hatten uns für ein etwas größeres Boot entschieden mit zwei Schlafkabinen mit Doppelbett und zwei Toiletten, einer Dusche und einer Waschgelegenheiten an Bord. Die Maße: Länge 11,40, Breite 3,70, Höhe ü.A. 4,00 m. Das Boot hatte einen sechszylinder Motor mit 135 PS und eine zusätzliche Bug- und Heckschraube. Das bedeutet, das Rangieren damit wurde noch ein Stück komfortabler.
Nach entsprechender Vorplanung zu Hause - Tour festlegen, dabei Brückenmaße und Wassertiefen berücksichtigen, Vorbesprechung, Einkaufsliste erstellen u.s.w., konnte es dann losgehen. Wir fuhren nach Sneek und übernahmen das Boot bei Aquanaut. Den Nachmittag nutzten wir dazu das Boot reisefertig zu machen. Danach wurde noch ein Rest an Proviant im nahen Aldi eingekauft. Den Abschluß dieses Tages bildete ein sehr gutes, sehr reichhaltiges Essen in einer Gaststätte in Sneek. Der Entschluß, die Reise auch in dieser Gaststätte abzuschließen stand nach diesem Essen fest.
Nach dem Frühstück am folgenden Morgen und nach dem Kartenstudium ging es los. Dabei müssen die Tiefe des Fahrwassers und insbesondere die Brückenhöhen immer genau beachtet werden. Ansonsten baut man sein Boot leicht in ein Kabrio um, das heißt, man bleibt mit dem Aufbau unter oder an der Brücke hängen. Wir haben im Jahr 2004 ein solchermaßen beschädigtes Boot gesehen und waren entsprechend vorgewarnt.
Wir waren, da wir ja schon erste Erfahrungen im Vorjahr gesammelt hatten, nun auch schon etwas mutiger. Auf dem Princess Mageriet Kanal machten wir nun auch erste Erfahrungen mit der Berufsschiffahrt. Vorsicht ist sicherlich geboten bei den großen Pötten, die erzeugen einen gewaltigen Sog.
Aber wenn man sich in entsprechender Entfernung hält, kann eigentlich nichts passieren.
Das erste Ziel war der Ort Grou. Dort landeten wir aus Unkenntnis in einem Privathafen, der uns keinerlei Annehmlichkeiten bescherte. Die Übernachtung kostete 12,50 Euro ohne Wasser- und Stromanschluß, Toiletten und Waschgelegenheiten waren nicht vorhanden. Aber was solls, man hat ja schließlich alles an Bord. Den Passantenhafen, gleich am Anfang des Ortes gelegen, mit reichlich freien Plätzen hatten wir einfach übersehen.
Der Ort selbst war sehenswert. Wir sind an diesem Nachmittag und am Abend noch einmal spazieren gegangen und haben u.a. auch direkt am Hafen draußen an einer Gaststätte gesessen und eine leckere Schokolade getrunken.
Unser Ziel am nächsten Tag war der Princenpark.
Dabei handelt es sich um ein großes Naturschutzgebiet mit vielen Inseln und großen Wasserflächen. Im Park sind im Sommer alle möglichen Vögel zu beobachten, die dort auch ihr Brutgeschäft betreiben. Da wir aber im September unterwegs waren, bekamen wir natürlich nicht mehr so viele Tiere zu sehen.
Wir hatten geplant, eine Nacht im Park liegen zu bleiben. Davon abweichend beschlossen wir, nachdem wir dort eine zeitlang an einer Insel gelegen hatten, weiter nach Bergum zu fahren.
In Bergum erwartete uns ein kleiner, sehr schöner Hafen und ein sehr freundlicher Hafenmeister - er fuhr am nächsten Tag nach Deutschland auf Mosel-Tour-. Dieser Hafen wird von einem Verein getragen. Wohl deshalb wird er mit besonderer Liebe gepflegt und lädt zum Verweilen ein. Der Weg zum Ortszentrum beträgt ca. zehn Minuten. Es lohnt aber in jedem Fall, sich diesen Ort anzuschauen mit seiner schönen Einkaufstraße. Wir hatten das Glück, daß am nächsten Tag Wochenmarkt war. Es war eine riesen Freude sich diesen Markt, der sich durch das gesamte Ortszentrum zog, anzuschauen. Gleichzeitig fand auf einem Platz eine kleine Kirmes statt.
Am Nachmittag ging es weiter nach Eastermar, einem recht kleinen Ort. Dieser Ort hat vor wenigen Jahren den zweiten Platz beim Wettbewerb um das schönste und ursprünglichste Dorf gemacht.Genau das erwartete uns dann auch. Wir hatten im kleinen aber feinen Hafen festgemacht und spazierten in Richtung Ortskern.
Ein Schild, welches auf eine Gaststätte hinwies machte uns aufmerksam. Diese kleine Gaststätte fanden wir dann auch, total vom Grün umgeben hinter Büschen. Wir haben mitten im Grünen gesessen und dort einen leckeren Kaffee getrunken, der in großen Steingutschalen serviert wurde.
Einfach urig war es dort. Einen Stuhl weiter lag die Katze des Hauses und ließ es sich in der Sonne gut gehen. Das Wirtschaftsgebäude war ein altes Fachwerkhaus und einfach sehenswert. Der Ort selbst ist überschaubar von der Größe und für den Fotofan ein muß.
Ein wunderschöner Sonnenuntergang verwöhnte uns am Abend.
Im Hafen in Eastermar trafen wir ein deutsches Ehepaar aus Bayern. Sie erzählten uns, daß sie schon seit achtzehn Jahren Urlaub auf dem Schiff in NL machen und gratulierten uns zu unserer Routenwahl. Wir hatten wohl ohne es zu wissen die schönste Ecke von Friesland ausgesucht. Die beiden hatten ihr (eigenes) Boot aus dem Wasser heben lassen und waren dabei, das Unterschiff neu zu streichen. Dieses Paar gab uns dann auch den Tip, unser nächstes Ziel Leuwarden etwas anders anzufahren als wir es vorhatten.
Noch ein kleines Erlebnis während der Fahrt nach Leuwarden: Wir fuhren gemütlich auf dem Princess Mageriet Kanal als ein Motorboot in zügiger Geschwindigkeit von hinten bis auf unsere Höhe heranfuhr und dann seine Geschwindigkeit verringerte. Als es dann noch genau so schnell fuhr wie wir, schaute einer der Insassen auf ein Instrument. Als wir dann erkannten, daß es sich um ein Polzeiboot handelte, war uns klar was da geschah. Unsere Geschwindigkeit war gemessen worden und offensichtlich okay.
Wir hatten also ursprünglich geplant, direkt am Anfang der Stadt einen der drei Häfen anzufahren. Auf den Rat des deutschen Paares fuhren wir am südlichen Stadtrand vorbei um dann von Westen her direkt in das Zentrum herein zu gelangen.
Dort legten wir,nachdem wir drei Brücken passiert hatten, am Passantensteiger an. An dieser Stelle blieben wir zwei Nächte liegen. In knapp 80 m Entfernung waren die Duschen und Toiletten. Am Steiger selbst hatten wir Strom und Wasser zur Verfügung. Es fehlte also nichts.
Leuwarden ist eine Reise wert. (Auf dem Foto rechts die Toiletten und Duschgelegenheiten.) Am Folgetag haben wir die Stadt, soweit es uns zu Fuß möglich war, erkundet. Schöne Einkaufsstraßen, herrliche kleine Grachten, alte Gebäude, ein herrlicher Park entlang einer Gracht, durch den man auch in Minuten in der Stadtmitte ist, ein schiefer Turm, gemütliche Gaststätten u.s.w. Ja, den schiefen Turm gibt es auch in NL, und zwar schon seit 1532 als an dieser Stelle eine Kirche gebaut werden sollte. Auf dem weichen Sandboden sackte der Turm seitlich ab. Deshalb wurde der Bau eingestellt, der Turm blieb allerdings als Wahrzeichen stehen.
In dieser Stadt stellten wir dann auch ziemlich deutlich fest, was es heißt, "Niederlande, das Land der Fahrradfahrer". Soviele Fahrradfahrer wie in dieser Stadt hatten wir noch nirgendwo gesehen. Die oft jungen Leuten fuhren in ganzen Kolonnen mit ihrer Fits. Erstaunlich war für uns nur, dass keine Unfälle passierten bei dem ganzen Gewusel. Denoch, schön war es in Leuwarden. Wir waren uns einig, daß wir diese Stadt sicher noch einmal besuchen werden.
Im Zentrum. Das Gebäude rechts war früher die Waage, in der Güter verwogen wurden. Heute beinhaltet es eine Gaststätte.
Tja, von Leuwarden aus hieß es dann ab in Richtung Ausgangsort. Auf dem Foto oben ist erkennbar, daß das Boot zum Zeitpunkt der Aufnahme fährt. Wir haben es sooft möglich vom zweiten Steuerstand aus, der sich oben auf dem Boot befindet (unter dem Cabrioverdeck), gefahren. Das war einfach gemütlich und man hatte einen wunderbaren Rundumblick.
Wir hatten eine ziemliche Strecke zu bewältigen, wollten wir doch am Abend schon in Sneek sein, um dann noch eine letzte Nacht dort auf dem Boot zu verbringen.
Zur Mittagszeit fuhren wir den Hafen von Warten an, einem kleinen Ort entlang unseres Rückweges. Dort machten wir eine Pause von fast zwei Stunden und fuhren dann weiter.
Den Abschluß dieses Tages bildete dann, wie schon im Jahr 2004, die Reinigung des Schiffes, die Verladung unseres Gepäcks in das Auto, soweit wir es nicht mehr an Bord benötigten. Zu guter Letzt ging es dann zu Fuß in die Stadt zum leckeren Abendessen. Übergabe des Bootes: Am nächsten Morgen um 09.00 Uhr.
Nachfolgend noch ein Link zu weiteren Fotoseiten aus 2004 und 2005:
Abschließend noch einige Anmerkungen. Wir alle waren absolut begeistert von der Freundlichkeit, mit der wir als Gäste empfangen und überall behandelt wurden. Es war schon erstaunlich, dass wir bei unseren Spaziergängen von wildfremden Menschen gegrüßt wurden, ja sogar von Kindern. Das sind wir von zu Hause leider nicht so gewohnt. Friesland/NL ist immer eine Reise wert. Es ist eine schöne Ecke.
Soweit unser Urlaub 2005 auf dem Charterboot. Wir sind uns einig darüber, dass das nicht der letzte Urlaub auf der friesischen Seenplatte in NL war. Erst recht, da diese Ecke von NL in zweieinhalb Stunden zu erreichen ist. Die Entfernung beträgt für uns etwa 280 km.