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Auf dem folgenden Link liegt die Adresse zu Fotoalben. Dort sind u.a. auch viele Fotos von Dänemark zu sehen !

http://franz-brocker.magix.net


Warum macht man Urlaub in Dänemark. Im Land ist es um einiges teuer als in Deutschland. Das Land liegt im hohen Norden, Sonnengarantie gibt es nicht.

Man sollte sich alkoholische Getränke, Zigaretten und Kaffee nach Dänemark mitnehmen, diese Artikel sind recht teuer. Ansonsten kann man auch in Dänemark zurecht kommen. Die Preise liegen nach offiziellen Angaben etwa 30 % höher als bei uns. Unsere persönlichen Erfahrungen bestätigen das aber nicht. Nach den vielen Anpassungen nach Einführung des Euro in unserem Land haben sich die Preisunterschiede zum Teil minimiert. Benzin ist zum Teil ähnlich teuer wie in Deutschland ((August 2008 = 1,55 € für Super-Benzin (98 Oktan)). Man muß halt vergleichen. Auch in Dänemark gibt es Aldi. Darüber hinaus gibt es z.B. mit unseren Plus-Märkten vergleichbare Märkte wie z.B. die Brugsen oder Super Brugsen Märkte. Und bitte immer bei den Fahrten mit dem Auto auf den Straßenrand achten. Dort stehen oft kleine Verschläge mit aktuellem Gemüse und Obst. Den Umgang mit diesen Ständen erkläre ich noch etwas später im Text. In verschiedenen Orten finden Wochenmärkte statt. Auch dort kann man sich recht gut mit Lebensmitteln versorgen.

Wir kamen ursprünglich nach Dänemark, da unsere Kinder Probleme mit den Bronchien hatten und Seeluft angeraten war. Die Möglichkeit ein Ferienhaus zu mieten erschien uns reizvoll. So ist es auch bis heute geblieben.

Wir machten bisher zwanzig Mal (seit 1983 - Juni. 2010) Urlaub in Dänemark mit wechselnden Urlaubsorten. 

Warum also Dänemark? Dänemark ist zugegeben kein preiswertes Land. DK ist aber auf jeden Fall ein prima Land für Familien mit Kindern, denn die sind überall herzlich willkommen. Wo findet man z.B. in Deutschland in einer guten Gastststätte einen Spieltisch mitten in der Gaststube mit Legosteinen, Malbüchern, Malstiften u.s.w.? Die Eltern können in Ruhe Essen und Trinken, immer die Kinder im Blick. Das Menü der Kinder kostet selbstverständlich nur die Hälfte, wenn sie das gleiche essen, wie ihre Eltern. Wir durften aber in Arhus feststellen, dass das auch galt, wenn die Kleinen etwas anderes aßen. Hier spreche ich zugegebener Maßen von alten Zeiten. Unsere Jungs sind mittlerweile erwachsen. Wir mußten auch feststellen dass die Kinderliebe der Dänen sehr weit geht. In keinem Geschäft (Spielwarengeschäft) hat je jemand etwas gesagt, wenn Kinder Spielzeug ausprobierten und die Regale nicht immer wieder einwandfrei eingeräumt wurden. Nein, dazu fand sich das Personal immer freundlich bereit. Einmal geschah es in Arhus, einer Stadt, die mit 268.000 Einwohnern als eine der großen Städte in Dänemark gilt,  dass meine Frau unserem Ältesten (damals fünf Jahre alt) einen wirklich harmlosen Klaps auf den Po gab, weil dieser bockte und seinen Willen durchsetzen wollte. Das passierte auf einer Fußgängerbrücke in Arhus. Tja, die Reaktion der Dänen war erstaunlich. Sie hielten an und schauten uns mit Unverständnis an. Prima diese Dänen, damit haben sie uns beeindruckt.


Ein weiteres Erlebnis in Arhus überzeugte uns von den Dänen. Wir waren nach einem Bummel durch die Stadt weitergefahren um in den Arhus-Bergen ein Museum und die Sommerresidenz der Königin mit seinem schönem Park zu besuchen ( Marselisborg ). Das Museum, Forhistorisk Museum Moesgard, mit u.a. dem 2000 Jahre alten Grauballemann, der Moorleiche, hatten wir gefunden und besichtigt. Dann ging es weiter, nur - unser Plan im Touristenführer war zu Ende. Also wußten wir nicht, wie wir zur Marselisborg kommen konnten. Wir standen also am Straßenrand und suchten in unserem Fremdenführer. Ein Pkw fuhr fast unbemerkt langsam an uns vorbei und hielt vor uns an. Der Insasse, ein Mann mittleren Alters, stieg aus, kam zu unserem Auto und fragte uns, wohin wir wollten. Wir nannten ihm unser Ziel. Er bedeutete uns, hinter ihm her zu fahren, da er in diese Richtung müsse. Bis heute glauben wir nicht, daß er wirklich in diese Richtung mußte. Dort oben, bei der Sommerresidenz trafen wir dann auf zwei Polizisten und eine Wachablösung, die Königin war gerade in ihrer Residenz. Zu diesen Zeiten, wenn die Königin da ist, ist ein kleiner Teil des wunderschönen Parkes um die Marselisborg herum aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ist sie nicht da, kann man bis unmittelbar an das Haus heran. Die Königin hat übrigens verfügt, dass die Kinder zu jeder Zeit im Park rund um ihre Sommerresidenz spielen dürfen.

Ein junger Polizist ( hier links auf dem Foto((es entstand 1983)) bemühte sich anschließend uns ortsfremden Deutschen zu erklären wie wir ans nächste Ziel kamen. Er nahm sich dazu fast eine Stunde Zeit. Was dabei besonders auffällt ist die Tatsache, daß wir außer "guten Tag" und "auf Wiedersehen" und "Dankeschön" kaum dänisch können. Das ganze geschah alles auf Deutsch, mitten im tiefsten Dänemark. Mittlerweile können wir immer noch nicht sehr viel mehr auf dänisch sprechen, können aber das ein oder andere geschriebene für uns übersetzen, so daß wir ohne größere Probleme einkaufen und uns bewegen können. Wenns dann nicht mehr weiter geht, finden wir immer eine/n freundliche/n Dänen/Dänin.

Die oben geschilderten Erlebnisse und noch viele andere, die noch folgen sollten, haben uns für Dänemark eingenommen. Das Land ist ein reizvolles und vielseitiges Land, mit schönen Landstrichen und sogar - man nimmt es kaum an - Bergen. Okay, ich glaube der höchste Berg misst etwa 800 m, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Dänemark ist schön, egal ob auf dem Festland oder auf den Inseln. Man ist nirgendwo in Dänemark mehr als vierzig Kilometer vom Wasser entfernt. An den Stränden ist immer reichlich Platz, selbst in der Hochsaison. Dänemark ist immer wieder eine Reise wert, nicht zuletzt wegen der netten Einwohner. 


Ostküste: Arhus
  
Die heimliche Hauptstadt Jütlands ist das wirtschaftliche und soziale Zentrum der Halbinsel. Eine der Attraktionen der Stadt ist der Grauballemann. Die berühmteste Moorleiche Dänemarks ist, wie schon weiter oben beschrieben, im Prähistorischen Museum in den Arhus Bergen zu sehen.


Anziehungspunkt ist auch das Freichlichtmuseum "Den gamle By" = Die alte Stadt. Über 60 Abrißhäuser wurden aus allen Teilen Dänemarks hier zusammengetragen und wieder restauriert. Alle sind sie eingerichtet und zu besichtigen. So entstand ein lebendiges Kleinstadtmileu, inklusive Kopfsteinpflaster mit geschäften und Gaststätten.  

An der Ostküste machten wir in Oester-Hurup (Aalborg Bucht), in Skaering (Nähe Arhus) und in Julsminde (Nähe Vejle-Fjord) Urlaub. Der Strand ist in diesen Orten begrenzt. Schönen Sandstrand gibt es nur an wenigen ausgewiesenen Ecken. Dennoch gab es einiges zu erkunden, so z.B. von Oester-Hurup oder Skaering aus das Djursland. Dort gibt es u.a. das Djurs Sommerland zu erleben. Eine lohnende Sache. Darüber hinaus bietet sich Arhus als Ausflugsziel an. Der Weg nach Frederikshaven (Ostsee) ist nicht weit.Von dort aus kann man einen Tagestrip oder auch für mehrere Tage einen Ausflug nach Schweden unternehmen.

Die Westküste

Dünen, Brandung, kilometerlange Strände und fetzende Wolken am Himmel. So zeigt sich Jütland entlang der Nordseeküste im Westen. In Jütland kommen Surfer voll auf ihre Kosten. Kinder freuen sich besonders auf einen Urlaub in Jütland, denn hier gibt es in Billund das Legoland.

Die Jammerbucht (Westküste)


Viel Natur, gute und nur wenig befahrene Straßen und die herrlichsten Dünenstrände (Foto: Strand bei Hirtshals)Nordeuropas kennzeichnen den Norden Jütlands. Selbst zur Spitzensaison kann man an den Stränden noch genügend Platz finden.

Von Hanstholm erstreckt sich die Jammerbucht bis fast an die Nordspitze Jütlands. Der Name rührt von den vielen Schiffshaverien bei denen die Matrosen entsprechend gejammert haben und die sich im Laufe der Jahrhunderte entlang der traumhaften Küste ereignet haben.   

Die beiden "großen" Badeorte Blokhus und Löken bilden die Zentren an der sonst so menschenleeren Jammerbucht. In diesem Bereich verteilen sich mehrere Tausend Ferienhäuser zwischen den Dünen. Einen Hafen gibt es nicht, die Fischerboote werden mit schweren Seilwinden direkt auf den Strand gezogen. Jeder Versuch, einen Hafen anzulegen wurde von der Gewalt der Fluten wieder zunichte gemacht. Wenn die kleine Flotte anlandet beginnt für die Urlauber ein faszinierendes Schauspiel: die Holzboote kommen an den Haken und werden langsam, Stück für Stück auf den weichen Sand gezogen.


Ein Fischerboot auf dem Strand bei Lökken.


Nicht weit davon entfernt hat den Leuchtturm Rubjerg Knude ein ungewöhnliches Schicksal ereilt: Die Wanderdüne hat sich im Laufe der Jahrzehnte vor ihm aufgetürmt. 
Das Leuchtsignal verschwindet allmählich hinter der hohen Wanderdüne.1968 wurde der Betrieb eingestellt. Wer Sand in den Haaren und zwischen den Zähnen nicht scheut, kann auch die Düne erklimmen und sich den Leuchtturm von oben anschauen. Auf der Rückseite fällt die Düne steil ins Meer ab. (Das Foto hier oben wurde 1999 aufgenommen).


Das ist heute noch vom Leuchtturm zu sehen. Das Foto oben und unten machten wir im Juni 2009.


Die Jammerbucht gehört zu unseren Lieblingszielen in Dänemark. Der Strand ist riesig und kann auf 25 km mit dem Auto befahren werden. Der eine findets gut, weil man so gut seinen Windschutz hinter dem Auto aufbauen kann und seine Strandsachen wunderbar befördert bekommt. Der andere findets nicht so gut, weil ihn einfach die Autos am Stand stören. Dazu ist aber zu sagen, daß aufgrund des weitläufigen Strandes bei Blokhus oder Hune keine Probleme entstehen. Es ist riesig Platz und man stellt sich entweder in der Nähe der Dünen oder aber in der Nähe des Wassers auf.  Die Polizei kontrolliert den Strand ab und an und sorgt dafür, daß Geländefahrer keine Chance haben dort wilde Aktionen durchzuführen. Wir haben so etwas allerdings noch nie während unserer Aufenthalte erlebt. Der Strand wird ab und zu mit großen Geräten (für Leute vom Land = recht große Grubber) wieder aufgelockert. Danach kann die Fahrt entlang des Strandes auch zum kleinen Abenteuer werden. Uns macht es z.B. auch viel Spaß von einem Ort zum anderen am Strand vorbei zu fahren. Die Zufahrten sind ausgeschildert, so daß man sich recht leicht zurecht findet.




Strandkiosk in Blokhus/Jammerbucht 2009  


Hier oben und auf dem Foto unten, der neu gestaltete Platz in Blokhus (Juni 2009).


In Blokhus kann man recht gut in einem Supermarkt einkaufen, ein Bäcker und ein Metzger ist ebenfalls vor Ort, wie auch eine Bank und viele weitere Geschäfte. Gleich nebenan, in Hune gibt es ein neues ALDI (Stand 2009). In etwa acht km Entfernung, in Pandrup, sind Supermärkte in größerer Anzahl und besser sortiert zu finden. Eine Fahrt dort hin lohnt auf jeden Fall. Bitte achten Sie bei ihren Fahrten über die Landstraßen immer auch mal auf den Straßenrand. Dort sind oft kleine Verschläge aufgebaut, in denen Privatleute und die Landwirte Gemüse oder Früchte der Saison anbieten. Man hält an, schaut welcher Preis dran steht, wirft das Geld in eine Büchse oder einen Briefkasten, nimmt die bezahlten Sachen und fährt weiter.

Ein lohnendes Ziel:

Die nördlichste Spitze Dänemarks am Zusammenfluß von Nord- und Ostsee (Skagerak/Kategatt)


Skagen/Greenen

Heute ist Skagen ein internationaler Touristenmagnet mit Besuchern aus aller Welt. Sie kommen hierher, um das Aufeinandertreffen der beiden Meere zu erleben.

Die Natur von Skagen ist einzigartig. Seit Jahrtausenden vom Meer und Wind geprägt. 
Zwei Meere, die bei sanftem Wind einander berühren sind ein Naturphänomen von Weltklasse. Ebenso die Wanderdünen, die sich unter dem Einfluss des Westwindes langsam ihren Weg zum Kattegat bahnen. Die größte von ihnen, Råbjerg Mile, ist 2 km lang und 1 km breit.

Farup Sommerland

In der Nähe von Blokhus bzw. Hune liegt das Farup Sommerland. Diese Attraktion können wir nur empfehlen mit seinem herrlichen Wasserland und seinen vielen Attraktivitäten.(Foto: Farup Sommerland) 

Hirtshals


Weniger der Tourismus als der Fischfang sind die Lebensader der Stadt im Nordwesten. Hirtshals ist der zweitgrößte Fischerhafen Dänemarks. Wer das Spektakel einer Fischauktion miterleben möchte, der muß sehr früh aufstehen, doch es lohnt sich. 


Zu beiden Seiten der Stadt erstreckt sich der über 40 Kilometer lange Nordseestrand aus feinem weißen Sand. (Auf dem Foto oben: eine auslaufende Fähre nach Norwegen) 


Das Nordseemuseeum ist stolz auf das größte freistehende Aquarium Europas, in dem die Haie und Makrelenschwärme aus nächster Nähe zu beobachten sind. In dem Museum wird aber auch die Nahrungskette vom Hering bis zu den Raubfischen verdeutlicht, die Nordsee als Wirtschaftsfaktor vorgestellt und es gewährt einen kleinen Einblick in die Erdölförderung in der Nordsee. Eine ebenso große Attraktion ist das Robbenbecken.(Foto oben und unten: Juni 2009)

Das Ozenarium des Nordseemuseums wurde Ende 2003 durch einen Brand völlig zerstört.

Ende Juli 2005, nach rund 18-monatigen Wiederaufbauarbeiten, eröffnete das Nordseemuseum sein neues Ozenarium. Das rund 4,5 Millionen Liter fassende Meerwasseraquarium mit seiner 6 mal 15 Meter große Scheibe erlaubt dem Besucher faszinierende Einblicke in die bunte Unterwasserwelt der Nordsee.


Im Seewasserhauptbecken des Nordseemuseums können Gäste nun wieder Tausende von Fischen, darunter Makrelen, Heringe, Hornhechte, aber auch Nordseehaie und andere Raubfische in großen Schwärmen hautnah beobachten.

Aalborg

Aalbor ist eine ebenso sehenswerte Stadt voller Leben. Besuchenswerts ist das Zentrum mit Fußgängerzone. Am meisten los ist auf der Jomfru Anes Gade im Zentrum mit 250 Gaststätten und Nachtklubs im näheren Umkreis.




Sehenswert: Ålborgturm mit Gaststätte und Aussicht. Vandland Ålborg, große subtropische Badeanlage mit Spielland für Kinder.

Ebenso unbedingt zu empfehlen, das Marinemuseum in Aalborg. Ein Museum, daß Exponate aus der zivilen und militärischen Seefahrt zeigt. Ein U-Boot ist zu besichtigen, ebenso wie ein Schnellboot und vieles mehr. 



Das Marinemuseum

Das Unterseeboot SPRINGEREN ist eine ungewöhnliche Attraktion, das zusammen mit den übrigen Museum Hunderttausende von   Besucheren beeindruck hat.
Die SPRINGEREN  ist ein unverzichtbarer Teil der Geschichte des Museums, da das Boot der Anlass für die Gründung des Marinemuseums Aalborg als Attraktion internationalen Formats war. Als das Boot zusammen  mit seinen Schwesterschiffen der DELFIN-klassen als die letzten in Dänemark konstruierten und gebauten Unterseeboote ausser Dienst gestellt wurde, wurden viele Stimmen laut, eines der Boote  für die Nachwelt zu erhalten. Dieses geschah dann mit der Überbringung in das Museum.

Direkt am Limfjord und mit dem Yachthafen als Nachbarn hat das Mseum einen idealen Standort gefunden.


Von Angesicht zu Angesicht mit den bedrohten Tierarten im Aalborg Zoo.


Der Aalborg Zoo wurde im jahr 1935 eingeweiht.Der Zoo hat eine Fläche von 8½ ha, die von der Gemeinde Aalborg ohne Bezahlung zur Verfügung gestellt wird.
Das übergeordnete Ziel ist die Naturbewahrung, die direkt durch die internationale Zuchtkooperation und indirekt durch die Vermittlung von Wissen über bedrohte Tiere erzielt werden soll.
Der Aalborg Zoo hat mehr als 1.200 Tiere, die sich auf ca. 138 Arten verteilen.




Hennestrand


Nur 150 km von der deutschen Grenze entfernt und direkt an der Nordsee liegt das Ferienparadies Henne Strand. Hier finden Sie die herrlichsten weißen und breiten Sandstrände Europas, die umgeben von den wechselnden, malerischen Küstenlandschaften mit den charakteristischen Dünen, die weit ins Land hinein reichen, der Inbegriff von Urlaub in Dänemark ist.

Weiter ins Land hinein ist die Heidelandschaft mit Wald und Gebüsch wie geschaffen für lange Spaziergänge. Henne Strand ist ein Mekka für viele verschiedene Vogelarten. Machen Sie einen Ausflug ins Marschgebiet südlich von Blavand, oder zu „Tipperne“ südlich des Ringköbing Fjords. Hier kommt ihr Fernglas richtig zur Geltung und Sie werden Appetit und neue Kräfte sammeln.

In dieser Ecke, Blavand, Hennestrand, finden sommertags auch Militärmanöver statt. So war es bei unserer Anwesenheit so, daß wir mit tieffliegenden Düsenjägern zu tun hatten. Uns hat es nicht sonderlich gestört, wir haben im Gegenteil gerne beobachtet, wie die Piloten über die Dünen hinweg flogen. Ab 17.00 Uhr war immer Ruhe.

Esbjerg


Die bedeutende Hafenstadt Esbjerg liegt am nördlichsten Eckpunkt des Wattenmeers. Als Esbjerg zur Zeit der Industrialisierung gegründet wurde, baute man im Stil des Historismus. Aus dieser Epoche sind bei einem Stadtbummel noch einige schmucke Bauten zu sehen: Beispielsweise der Bahnhof und die Gebäude am Marktplatz. Von 1900 stammt das Haus, in dem sich das Touristenbüro befindet.





(Foto in 06/2007) Die großen Figuren hier oben schauen auf das Meer hinaus. Wir konnten aber nicht herausfinden, welche Absicht dahinter steht. Eine junge Dänin sagte uns, es sei einfach nur Kunst.

An Regentagen empfiehlt sich beispielsweise das interessante Fischerei- und Seefahrtsmuseum mit dem spannenden Robbenaquarium. Für Badeurlauber ist Esbjerg ein Sprungbrett zur Insel Fanö

Ribe

Wilkommen in Dänemark ältester Stadt


Als ältester und bestehaltenste Stadt Dänemarks bietet Ribe seinen Gästen eine einzigartige Atmosphäre.

Nur an wenigen Orten des Landes ist noch, wie hier, der gesamte mittelalterliche Stadtkern mit Fachwerkhäusern und gepflasterten Strassen erhalten.

Heute sind ungefähr 110 Gebäuden Ribes vom nationalen Denkmalschutz geschützt. 


Legoland in Billund

Die größte Touristenattraktion Jütlands

Überraschungen am laufenden Band
Legoland ist eine einzigartige Mischung von interaktiven Aktivitäten, tollen Achterbahnen, Shows, spannenden Bauwettbewerben und dem freien Lauf der Phantasie. Am Abend sind die Modellhäuser in Miniland von 30.000 kleine Lampen beleuchtet. Erleben Sie auch den Park aus einer einspurigen Bahn, deren Züge 4 m über der Erde fahren. Oder steigen Sie in die mehr als 400 m lange, wilde und blitzschnelle Achterbahn X-treme Racers hinein.


Die Jüngsten haben ihr eigenes "Land" mit den großen DUPLO™ Steinen: Bauernhof, Polizei und Krankenhaus, lenkbare Flieger rauf und runter, Bahnfahrt und viel mehr. Im 4D-Kino erwartet Sie ein außergewöhnliches Sinnesbombardement von  Technik. Sie können hier mit Licht, Geräusch und Effekten das Rennen ihres Lebens probieren.

 

Die dänischen Inseln (Ostsee)

Lolland, Falster und Møn - die dänischen Inseln im Süden. (Foto: Strand bei Marielyst) Diese drei Inseln machen diese Ecke von Dänemark durch einzigartige Natur und kilometerlange weiße Sandstrände zu einem Erlebnis. Das Badewasser ist wegen seines niedrigen Salzgehalts und flachen Strandplätzen sehr gut für Kinder geeignet. Die Corselitze-Wälder (ca. 3.000 ha), die auch alte Hünengräber verbergen, sollten Sie ebenfalls besuchen. Fahren Sie auch am Bøtø Nor vorbei, einem Vogelschutzgebiet mit wichtigen Brutplätzen für Zugvögel.


Strand bei Marielyst


Auf Møn gibt es die wohl größte Natursehenswürdigkeit Dänemarks: Møns Klint mit den weißen Kreidefelsen und dem alten Buchenwald, der bis zur Kante wächst (Es führt eine Treppe hinunter zum Wasser. Aber Achtung, es sind genau 497 Stufen zu bewältigen! Und die heißt es natürlich auch wieder nach oben zu steigen). Møn ist auch sehr reich an Kultur; Sie können z. B. die Wallanlage von Stege erleben.

Lolland ist die größte der drei Inseln und hat eine vielseitige und abwechslungsreiche Küstenlandschaft sowie niedriges Wasser, Rohrsümpfe und Pfadsysteme zu bieten. Die kurvenreichen Landstraßen führen Sie durch idyllische Dörfer, vorbei an schönen Buchenwäldern und romantischen Herrenhäusern und Schlössern. 

Die drei Inseln sind reich an Kulturdenkmälern wie Hünengräbern, Mittelalterkirchen, Klosterruinen, Schlössern und Herrenhäusern. 
  
Die Inseln im Süden Dänemarks sind ein Eldorado für Segler, Surfer und Angler. Die Badegäste genießen die langen Sandstrände und das gute Wasser. Die bewaldete Landschaft lädt zum Wandern ein, und mit dem Meer zu allen Seiten, Fjorden, Seen.

Nyköbing Falster: Eine lebhafte Handelsstadt, voller Charme und Atmosphäre. Die Stadt hat mehrere Museen und Sehenswürdigkeiten
für Groß und Klein. Auf dem Marktplatz finden Sie Cafés und interessante Geschäfte.

Im Nyköbing Falster Zoo (Volkspark) können Sie 500 Tiere von 94 verschiedenen Arten bewundern.
 


Ausflugsmöglichkeiten: 
Lalandia Badeland auf Lolland ist ein tropisches Badeland mit vielen Aktivitäten.
Im Knuthenborg Safaripark, (der Bauernhof  oben steht an der Zufahrt zum Park) auf Lolland gibt es wilde Tiere in natürlicher Umgebung, die Sie direkt vom Auto oder einem Bus aus betrachten können.
Middelaldercentret ist ein Freilandmuseum in Nykobing mit authentisch aufgebauten Rekonstruktionen.
Aalholm Automobil Museum auf Lolland hat heute ca. 200 interessante Automobile aus dem Jahre 1886 und ebenfalls Autos aus neuerer Zeit.

Unser Lieblingsdomizil ist Marielyst auf der Insel Falster. Dort zieht sich ein großes Ferienhausgebiet kilometerweit entlang des schönen Sandstrandes, ohne daß Enge entsteht. Die Häuser verfügen in den meisten Fällen über geschlossene bzw. bewachsene Grundstücke, so daß man für sich sein kann, wenn man es möchte. Der Strand ist aufgrund des flachen Wassers auch für kleinere Kinder geignet. Man kann über den kleinen Damm oder entlang des Strandes kilometerweit spazieren gehn. Am Strand ist auch in der Hauptsaison immer reichlich Platz. Ein Teil des Strandes (südlicher Teil - Böto By) ist als FKK-Bereich ausgewiesen. (Der dänische Strand ist in der Regel naturbelassen. Das bedeutet, dass es durchaus vorkommen kann, das man dort Algen und Quallen findet.) Marielyst bietet weitgehendst alles was man benötigt, Supermärkte (u.a. ALDI), Bäcker, Bank, Gaststätten, Tankstellen u.s.w. Wir ziehen es allerdings meist vor, nach Nykobing/Falster (etwa 10 km) zu fahren. Dort gibt es mehr und größere Geschäfte, die dann auch etwas besser sortiert sind. Achten Sie aber immer bei ihren Fahrten auch auf den Straßenrand. Auch auf den Inseln ist es üblich, daß kleine Verkaufsstände eingerichtet werden, in denen das aktuelle Gemüse oder Obst angeboten wird. Anhalten, schaun, was man mitnehmen möchte, Preis ablesen, Geld in Büchse oder Kasten hinterlegen, bezahlte Sachen entnehmen und weiterfahren. Diese Stände werden nicht durch die Besitzer betreut, daß heißt, dort herrscht immer Selbstbedienung.


Wie schon oben beschrieben, gibt es vieles auf den Inseln zu erkunden. Wir können aus eigener Ansicht die folgenden Ziele als unbedingt sehenswert empfehlen: Automobilmuseum in Nystedt ( Lolland), Knuthenborg Safaripark Bandholm (Loland), Kreidefelsen auf der Insel Mön, Kopenhagen (Seeland) - immer wieder.



Kopenhagen auf Seeland - hier auf dem Foto die Residenz der Königin, das Schloß Amalienborg und im Hintergrund (Bildmitte) die Marmorkirche.

König Frederik V. hatte Mitte des 18. Jahrhunderts den Wunsch nach einem repräsentativen Paradeplatz inmitten der Hauptstadt Kopenhagen. Da ihm seinerzeit das Geld fehlte, schenkte er vier reichen Adeligen Grund und Boden. Er versprach ihnen Steuererlass auf Jahrzehnte unter der Bedingung, dass sie dort nach Plänen des Hofbaumeisters Nikolei Eigtved vier Rokoko Palais bauen sollten.
Diese vier Gebäude, die um einen achteckigen Platz gruppiert sind, in deren Mitte ein Reiterdenkmal König Frederiks V. steht, gingen im Jahre 1794 in den Besitz des Königshauses über. Als das Schloss Christiansborg vor den Toren Kopenhagens abbrannte und König Christian VII. samt Hofstadt obdachlos war, ließ er eine angemessene Behausung suchen. Die Palais waren das Modernste, das die Stadt zu bieten hatte und bis heute blieb es der Wohnsitz der Königsfamilien.

Heute ist die Wachablösung der Leibgarde vor der Residenz, die auch "Goldener Käfig" genannt wird, ein besonderes Schauspiel. Sie findet jeden Tag um 12.00 Uhr statt, allerdings nur wenn die Königin in der Stadt ist und das königliche Banner über Amalienborg weht.

Kopenhagen,  die Hauptstadt und Metropole Dänemarks bildet einen stimmungsvollen Rahmen um Galerien, Museen, Musik und Theater. Die längste Fußgängerzone Europas schlängelt sich durch die Innenstadt und auf den Marktplätzen und entlang dem Kanal finden Sie Cafés und Restaurants in allen Variationen. 
 

Ausflugsmöglichkeiten
Sommerland Seeland ist der größte Vergnügungspark auf der Insel. Hier gibt es das Wasserland, Amazonas, Go-Karts, Karuselle und Schießstände.
Bonbon-Land hat mehr als 70 Aktivitäten für die ganze Familie - auf dem Wasser, auf dem Land und in der Luft.
TIVOLI ist der Publikumsmagnet mitten in Kopenhagen. Hier setzt die Fantasie keine Grenzen.

Besuchen Sie Dänemark`s Nationale Wahrzeichen 'Die kleine Meerjungfrau' an der Langelinie.

In unmittelbarer Nähe, nur wenige Meter von der kleinen Meerjungfrau entfernt, liegt das Kastell.


Das Kastell war im Zuge der Erweiterung der Stadtmauern als Bollwerk gegen den Nachbarn Schweden erforderlich geworden. Denn die Dänen hatten den Dreißigjährigen Krieg verloren und mussten


ihre Teile Schwedens abtreten. Seit dem verläuft die Grenze mitten durch den Øresund. Von hier aus konnte nun gut die Einfahrt in den Hafen kontrolliert werden. Die sternförmige Anlage wurde 1662-65 von dem


holländischen Festungsbaumeister Rüse entworfen und ist bis heute nahezu original erhalten. Obwohl Teile der Gebäude nach wie vor vom Militär benutzt werden, können Besucher sich ungestört hier bewegen, auf den Wallanlagen Joggen oder ihren Hund Gassi führen.

Durch die Windmühle waren die Soldaten im 19. Jahrhundert bei eventuellen Belagerungen unabhängig. Sehr gut restauriert steht sie heute noch auf dem Wall. Gefängnis und Kirche lagen direkt nebeneinander. Damit die Häftlinge die Predigt hören konnten leiteten Röhren die Akustik herüber.

Hier unten ist die englische Kirche zu sehen. Sie steht in der Nähe des Kastells und ist die einzige englische Kirche in Dänemark.


Die St. Alban`s Kirche ist nach dem gleichnamigen englischen Märtyrer benannt. Er starb im Jahr 303 nach Christi.


Der Grundstein wurde am 19. Sep. 1885 gelegt. Die Einweihung war am 17. Sep. 1887. Der Architekt war Sir Athur Blomfield, dem vom lokalen Professor I. Fenger assistiert wurde.


Das Bauwerk ist eine typische englische Kirche. Sie ist aus Kalkstein gebaut und die äußeren Mauern sind mit gespaltenen Flintsteinen von Stevns (Seeland) bekleidet. Die Turmspitze besteht aus schwedischem Granit.